Leuchte, leuchte, liebes Licht.
Wir zünden die erste Kerze an. Denn das Fest zu Ehren von Sankt Martin ist das erste Fest des Lichts in der dunklen Jahreszeit.
Ein leuchtendes Lichtermeer wanderte am frühen Abend des 11.11. durch den Park neben unserer Schule, untermalt von vielen Stimmen, die mehr oder weniger gemeinsam die Lieder von „St. Martin“ und „Durch die Straßen auf und nieder“ sagen – tatkräftig begleitet vom Bläserensemble der Schule.
Auf der großen Wiese angekommen, ging zunächst ein zaghaftes Flüstern durch die Menge: „Ich hab‘ ihn gesehen“.
Es war gar nicht so einfach gewesen durch das Laternenlicht in der Dunkelheit etwas zu erkennen. Doch das Flüstern wurde deutlicher: „Da bewegt sich doch was hinter den Bäumen“. Die Spannung stieg merklich: „Da ist ein Pferd mit einem Reiter.“ Und dann war klar: „Ja, ich habe es auch gesehen. Ist das etwa der Sankt Martin auf seinem Pferd?“
Ein besinnlicher Moment war das für Groß und Klein. Die Lichtträger aller Klassen waren erfüllt mit Freude, Stolz und Erleichterung darüber, den richtigen Sankt Martin trotz Dunkelheit erkannt zu haben.
Nach so einem schönen Fest unsere Unterstufe für Sankt Martin freuen wir uns nun auf das Fest des Sankt Nikolaus.