Unser Engagement beim Global Goals Radweg

Unser Engagement beim Global Goals Radweg

Der Global Goals Radweg ist eine Initiative vom Welthaus Bielefeld e.V. im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und führt rund um Bielefeld. Mittlerweile 8 Lernstationen laden dazu ein, zu verweilen und zu entdecken, was sich hinter den globalen Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals – SDGs) verbirgt. Neben unserem Haupteingang hängt dazu auch eine Infotafel.

Denn unsere Schule unterhält seit mittlerweile 3 Jahren eine Patenschaft für die Lernstation Nr. 5 dieses Radwegs. Diese hat ihren Standort am Obersee. 

Da die globalen Nachhaltigkeitsziele ein aktuelles, sehr relevantes Thema auch für unsere junge Generation sind, ergriff unsere neue Deutschlehrerin, Sarah Spiecker, die Initiative und besuchte am Mittwoch, den 12.11., mit der 6. Klasse und Herrn Duchstein „unsere“ Station am Obersee. Bepackt mit Greifzangen, Handschuhen und Mülleimern zog die Klasse für ein erstes Kennenlernen los.

Das Ankommen war zunächst mit vielen Fragenzeichen auf den Gesichtern der SchülerInnen verbunden. „Warum liegt hier eigentlich Müll, wenn doch überall Mülleimer aufgestellt sind? Und wieso müssen wir das jetzt aufsammeln?“ Sie lasen die Schilder, erfassten die Station mit allen Sinnen, setzen sich untereinander damit auseinander. 

Die Fragen wurden mit der Zeit konkreter. Das Thema hatte sichtlich einen Platz in den Köpfen gefunden. 

Sind Blaubeeren Müll? Nur weil sie auf dem Boden liegen? Sie sind doch noch gut und gehören doch deswegen nicht in den Müll. Außerdem können die Tiere sie noch essen. 

Die Lernstation Nr. 5 und befasst sich mit dem Thema Konsumverhalten: „Nachhaltige Konsum-und Produktionsmuster sicherstellen“. 

Was brauchen wir wirklich? – steht da groß auf der Infotafel. Eine Frage, die die SchülerInnen zum Nachdenken anregt. Eine spannende Diskussion entwickelt sich, der alle SchülerInnen aufmerksam folgen. Es geht um die allgemeine Definition von Konsumgütern, was und wieviel wir wirklich (ver)brauchen. Unter welchen Bedingungen große Firmen ihre Produkte im Ausland produzieren lassen. Dabei fallen Stichpunkte wie Mindestlohn, Ausbeutung, Arbeitsbedingungen, Kinderarbeit und geht schließlich über Nutzungsausgleichsflächen, Verschwendung und kreative Lösungsansätze, wie man dem entgegensetzen kann. Noch auf dem Rückweg wurden die Themen weiter diskutiert.  

Ein spannendes Thema mit großem Potenzial für weitere Projekte in unserer Schule. 

Weitere Informationen unter: www.sdg-radweg.de

Phone: 0521 - 91 17 819 - 0
Fax: 0521 - 91 17 819 - 50
33611 Bielefeld
An der Propstei 23